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Notarzt-Börse
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08. Dezember 2006
Nicht immer stehen ausreichend Notärzte zur Verfügung. Das ist nicht nur bei Zugunglücken, Erdbeben und anderen Katastrophen der Fall. Häufig sind Engpässe absehbar – bedingt durch Weiterbildung, Urlaub und Mutterschutz, zum Ferienbeginn oder auch bei Großereignissen wie Fußballspielen.

Für diese Bedarfsspitzen können Notärzte über dieNotarzt-Börse (www.notarzt-boerse.de) angefordert werden. Aus einem persönlichen Netzwerk heraus entstanden, steht mittlerweile ein Pool von fast 1.500 Ärzten bundesweit zur Verfügung, die ihre Freizeiten regelmäßig der Börse melden.

Mehrmals täglich erhält Dr. André Kröncke, selbst Notarzt und Organisator der Börse, Anfragen von Rettungsdiensten oder Veranstaltern. Fast immer kann er den Bedarf decken - egal, ob ein Notarzt für ein Open-Air-Festival  gesucht wird, als Reisearzt oder zur Begleitung eines Krankentransports. Auch beim Elbe-Hochwasser 2002 wurden Notärzte über die Börse vermittelt, beim Erdbeben in Kaschmir oder nach dem Tsunami auf Sri Lanka. 

Kommerzielle Institutionen zahlen eine geringfügige Vermittlungsgebühr, für karitative Zwecke ist die Vermittlung kostenlos.



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