Der Informations- und Beratungsservice der Deutschen Krebsgesellschaft richtet sich an Krebskranke, deren Angehörige und an alle, die zum Thema Krebs Fragen haben. Er unterstützt durch persönliche, telefonische und schriftliche Aufklärung, bietet Links zu onkologischen Gesundheitsportalen für Laien im Internet und verschickt umfangreiches Informationsmaterial. Beantwortet werden dabei nicht nur medizinische und sozialrechtliche Fragen, auch wer psychisch mit der Diagnose Krebs ins Wanken gerät, findet hier Halt. Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle hilft im Umgang mit Angst, Stress und Depressionen, lehrt Entspannungsverfahren und schafft Kontakte zu Selbsthilfegruppen. Die Beratungsstellen vermitteln auch bei Konflikten zwischen Arzt und Patient, helfen Schwierigkeiten im Klinikalltag zu bewältigen und verweisen an professionell geleitete Gesprächskreise. Dahinter stehen Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter.
Für den niedergelassenen Arzt und für Kliniker ist dieser Service eine nicht zu unterschätzende Entlastung. Dem Umfang und der Qualität dieser Patientenbetreuung kann der Arzt zeitlich und, in den meisten Fällen auch von seiner psychologischen und sozialrechtlichen Kompetenz her, kaum nachkommen. Zudem ist dieser Patientenservice eine wertvolle Ergänzung außerhalb der Sprechstunden.
Die Broschüren zu fast jeder Tumorart, zu Therapiemöglichkeiten und Prävention sowie zu den meisten damit zusammenhängenden Fragen sind bis zu einer Stückzahl von zehn Heften kostenfrei, darüber hinaus berechnet die DKG für jedes Exemplar zwei Mark.
Wer Kontakt aufnehmen möchte oder Material anfordern will, wendet sich an die beiden Hauptstellen (s.u.) in Frankfurt und Bad Soden-Salmünster. Hier können auch Adressen von Beratungsstellen vor Ort erfragt werden. Im Internet präsentiert sich der Beratungsservice unter www.krebsgesellschaft.de/patienten/index.html.