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sanofi-aventis und das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen Alopexx schließen Vereinbarung über Zusammenarbeit bei einem neuen humanen monoklonalen Antikörper zur Behandlung von Infektionskrankheiten
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Paris, Frankreich
10. Dezember 2009
Neuer Antikörper gegen Methicillin-resistenten S. aureus (MRSA) und andere schwere Infektionskrankheiten

Sanofi-aventis (EURONEXT: SAN und NYSE: SNY) und Alopexx Pharmaceuticals (LLC) haben heute den Abschluss einer Vereinbarung bekannt gegeben. Darin halten die Unternehmen eine Zusammenarbeit und die Option auf eine Lizenz für einen humanen monoklonalen Antikörper fest, der das erste Produkt einer neuen Klasse ist und zur Prävention und Behandlung von S. aureus, S. epidermidis, E. coli, Y. pestis (dem bakteriellen Erreger der Pest) und anderen schweren Infektionskrankheiten dient. Der neue Antikörper befindet sich zurzeit in der präklinischen Entwicklung.

„Das Auftreten von Infektionen, die Resistenzen gegen Antibiotika zeigen, ist eine Herausforderung der Medizin, die wir nach wie vor noch nicht bewältigt haben“, führte Dr. Marc Cluzel, Executive Vice-President R&D, sanofi-aventis, aus. „Ich bin äußerst zuversichtlich, was die Zusammenarbeit mit Alopexx betrifft. Dieses vielversprechende Produkt kann, wenn es zur vollen Reife entwickelt wird, eine Schlüsselrolle in unserem Antiinfektiva-Portfolio mit einer starken Marktposition bei der Prävention und Behandlung von resistenten Infektionen einnehmen.“

„Wir sind äußerst erfreut über die Partnerschaft mit sanofi-aventis“, so Daniel Vlock, M.D., CEO von Alopexx Pharmaceuticals. „Das Engagement von sanofi-aventis, in Kooperation mit Biotech-Unternehmen wie Alopexx neuartige Therapien zur Behandlung und Prävention von schweren Infektionen und anderen Erkrankungen zu entwickeln, stimmt uns optimistisch, dass unser Antikörper nach der Zulassung das Leben von Hunderttausenden von Menschen weltweit positiv beeinflussen wird.“

Die Vereinbarung sieht vor, dass Alopexx das Produkt im Jahr 2010 in die klinische Phase-I-Studie bringen wird, mit der Option für sanofi-aventis, zu diesem Zeitpunkt eine exklusive weltweite Lizenz für die Entwicklung und eine Lizenz für den Vertrieb des Produkts wahrzunehmen. Alopexx wird von sanofi-aventis eine Vorauszahlung sowie finanzielle Mittel für die Forschung erhalten. Zudem wurden Zahlungen an Alopexx für das Erreichen von Meilensteinen im Bereich Entwicklung, Zulassung und Vermarktung verankert, die sich insgesamt auf bis zu 375 Millionen US-Dollar belaufen können. Schließlich stehen dem Unternehmen Lizenzgebühren auf Verkäufe der Produkte zu, die unter der Lizenz und Vereinbarung vermarktet werden.


Über den neuen humanen Antikörper von Alopexx

Die Therapie besteht aus einem humanen monoklonalen Antikörper, der eine potenzielle Alternative zur Antibiotikabehandlung von Infektionen mit MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) und anderen Erregern darstellt. Anders als bei Antibiotika ist bei monoklonalen Antikörpern nicht mit einer bakteriellen Resistenzentwicklung gegenüber dem Therapeutikum zu rechnen. Das Ziel des Antikörpers ist ein Kohlenhydrat mit der Bezeichnung PNAG, das sich auf der Bakterienhülle befindet. Wie Wissenschaftler herausfanden, ist PNAG entscheidend an der Virulenz und der Immunantwort auf eine Staphylokokkeninfektion beteiligt. Staphylococcus-aureus-Stämme, die kein PNAG synthetisieren können, haben eine signifikant verminderte Fähigkeit, Infektionen hervorzurufen. Der Antikörper richtet sich gegen das PNAG, an das es bindet und so die Abtötung des Bakteriums durch die weißen Blutkörperchen des Patienten herbeiführt. Der Antikörper wurde ursprünglich von Gerald Pier und Casie Kelly-Quintos am Channing Laboratory, Brigham and Women’s Hospital, Harvard Medical School in Zusammenarbeit mit Lisa Cavacini und Marshall Posner am Human Monoclonal Antibody Laboratory des Beth Isreal Deaconess Medical Center, Harvard Medical School entwickelt.


Über Krankenhausinfektionen und resistente Erreger
Es wird geschätzt, dass es in den USA im Jahr 2005 ungefähr 2,9 Millionen Fälle von nosokomialen, d. h. im Krankenhaus erworbenen Infektionen gab, wobei 1,2 Millionen dieser Infektionen von grampositiven Organismen wie beispielsweise dem Staphylococcus hervorgerufen wurden. Schätzungen zufolge wird diese Zahl bis 2010 auf 1,9 Millionen steigen. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass sich in diesem Zeitraum die Zahl der multiresistenten Infektionen von derzeit über 600.000 auf 1,2 Millionen Fälle verdoppelt.

Über Alopexx Pharmaceuticals (LLC)

Alopexx Pharmaceuticals (www.alopexx.com) wurde von Gerald Pier, Ph.D. und Professor der Medizin (Mikrobiologie und Molekulargenetik) am Brigham and Women's Hospital und der Harvard Medical School, und Daniel Vlock, M.D., mitgegründet. Das Unternehmen hat die Entwicklung und Erforschung des Einsatzes von neuartigen Therapien zur Behandlung und Prävention von MRSA- und anderen schwerwiegenden Infektionen zum Ziel. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Daniel Vlock, M.D. (daniel.vlock@alopexx.com).

Über sanofi-aventis
Sanofi-aventis ist ein führendes, globales Pharmaunternehmen, das therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vertreibt, um das Leben der Menschen zu verbessern. Sanofi-aventis ist an den Börsen in Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) gelistet.

Zukunftsgerichtete Aussagen: 
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) wie im U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 definiert. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Tatsachen. Sie enthalten finanzielle Prognosen und Schätzungen und deren zugrunde gelegte Annahmen, Aussagen im Hinblick auf Pläne, Ziele, Absichten und Erwartungen mit Blick auf zukünftige Ereignisse, Geschäfte, Produkte und Dienstleistungen sowie Aussagen mit Blick auf zukünftige Leistungen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind grundsätzlich gekennzeichnet durch die Worte „erwartet“, „geht davon aus“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „schätzt“ und ähnliche Ausdrücke. Obwohl die Geschäftsleitung von sanofi-aventis glaubt, dass die Erwartungen, die sich in solchen zukunftsgerichteten Aussagen widerspiegeln, vernünftig sind, sollten Investoren gewarnt sein, dass zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind, von denen viele schwierig vorauszusagen sind und grundsätzlich außerhalb des Einflussbereiches von sanofi-aventis liegen und dazu führen können, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse und Entwicklungen erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Information und Aussagen ausdrücklich oder indirekt enthalten sind oder in diesen prognostiziert werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem die inhärenten Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung, der zukünftigen klinischen Daten und Analysen einschließlich Postmarketing, Entscheidungen durch Zulassungsbehörden wie die FDA oder die EMEA, ob und wann ein Medikament, ein Medizingeräte oder eine biologische Anwendung die Zulassung erhält, die für ein solches Entwicklungsprodukt beantragt wird, ebenso wie deren Entscheidungen hinsichtlich der Kennzeichnung und anderer Aspekte, die die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial solcher Produkte beeinträchtigen könnte, der Umstand, dass der kommerzielle Erfolg eines zugelassenen Produkts nicht garantiert werden kann, die zukünftige Zulassung und der kommerzielle Erfolg therapeutischer Alternativen genau wie die in den an die SEC und AMF übermittelten Veröffentlichungen von sanofi-aventis angegebenen oder erörterten Risiken und Unsicherheiten, einschließlich der in den Abschnitten „Zukunftsorientierte Aussagen“ und „Risikofaktoren“ in Formular 20-F des Konzernabschlusses von sanofi-aventis für das zum Geschäftsjahr mit Ende zum 31. Dezember 2008 angegebenen Risiken und Unsicherheiten. Soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernimmt sanofi-aventis keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen zu aktualisieren oder zu ergänzen.


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