Interessant ist auch das westliche Nachbarland, in dem Ende 2002 gut 700 deutsche Ärzte tätig waren. Und der Bedarf steigt, ist doch die Zahl der französischen Mediziner in den letzten Jahren stark gesunken. Besonderes Interesse besteht derzeit an Anästhesisten, Gynäkologen, Pädiatern sowie Chirurgen. In diesen Fächern würde Frankreich gerne noch ausländische Mediziner anwerben, besonders für die Klinik, teilte der "Ordre National des Médecins" mit. Großer Wert wird auf gute Sprachkenntnisse gelegt, da das Gespräch mit den Patienten in Frankreich einen hohen Stellenwert hat.
Ärzte fehlen im Norden sowie im Zentrum Frankreichs, doch auch in anderen schwach besiedelten Regionen wie der Bretagne. Ein deutscher Arzt, der über eine der gewünschten Qualifikationen verfügt und in Frankreich tätig werden möchte, sollte sich also nicht in Richtung Paris orientieren, sondern eher Normandie, Bretagne oder dem Massif Central.
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