Gabe von unfraktionierten Heparinen (UFH) oder niedermolekularen Heparinen (NMH). Eine Antikoagulation ist bereits bei einer mittleren bis hohen Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie indiziert, selbst wenn eine eindeutige Diagnose noch fehlt.
Die meisten Patienten mit einem stabilen Kreislauf haben unter der therapeutischen Antikoagulation eine so gute Prognose, dass sie im weiteren Verlauf keine zusätzliche Behandlung oder Überwachung benötigen. Patienten mit submassiver Lungenembolie, Zeichen der Rechtsherzbelastung im Echokardiogramm und/oder Troponin-Erhöhung zeigen eine schlechtere Prognose. Es gibt Hinweise dafür, dass diese Patienten
von einer thrombolytischen Behandlung profitieren könnten, auch wenn sie zum Zeitpunkt der Diagnose keine klinische Kreislaufinstabilität aufweisen.