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Sanofi-aventis übernimmt US-amerikanisches Biopharmazeutika-Unternehmen TargeGen Inc.
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Paris, Frankreich
30. Juni 2010
Entwicklung wirksamer oraler Anti-Krebsmedikamente zur Behandlung bösartiger hämatologischer Erkrankungen

Sanofi-aventis (EURONEXT: SAN und NYSE: SNY) gab heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Akquisition von TargeGen bekannt. TargeGen ist ein privates US-amerikanisches biopharmazeutisches Unternehmen, das Kinasehemmstoffe entwickelt, die als chemische Wirkstoffe zur Behandlung bestimmter Formen der Leukämie, sowie bei Lymphomen und Erkrankungen des blutbildenden Systems eingesetzt werden sollen. 

Im Rahmen der Vereinbarung wird sanofi-aventis bei Transaktionsabschluss eine Vorabzahlung in Höhe von 75 Mio. USD leisten. Darüber hinaus wird es weitere Meilensteinzahlungen zu bestimmten Entwicklungsschritten des führenden Produktkandidaten TG101348 von TargeGen geben. Die Gesamtsumme all dieser Zahlungen, inklusive Vorabzahlung, könnte sich auf bis zu 560 Mio. USD belaufen. Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal des Jahres 2010 abgeschlossen sein und unterliegt der üblichen Genehmigung durch die Behörden. 

„Sanofi-aventis bringt viele seiner Kernkompetenzen in die kontinuierliche Weiterentwicklung und potenzielle Vermarktung von TG101348 mit ein“,  sagte Peter G. Ulrich, Vorstand, CEO und Mitgründer von TargeGen. „Durch seine globale Ausrichtung auf den Onkologiebereich und das dauerhafte Engagement für Krebspatienten kann sanofi-aventis das Potenzial von TG101348 in verschiedenen klinischen Indikationen voll ausschöpfen.“

„Mit der Akquisition von TargeGen machen wir einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung unseres verstärkten Einsatzes im Bereich hämatologischer Erkrankungen“,sagte Marc Cluzel, M.D., Ph.D, Executive Vice President, Research & Development, sanofi-aventis. „Darüber hinaus ist diese Akquisition ein Beispiel unseres außerordentlichen Engagements in der Onkologie, um Patienten, Ärzten und der Gesundheitsfachwelt neue bahnbrechende Medikamente zur Verfügung zu stellen, die einen dringenden medizinischen Bedarf decken.“

TG101348 ist ein effektiver Januskinase 2-Hemmstoff (JAK-2). Das oral einzunehmende Therapeutikum wird zur Behandlung von Patienten mit proliferativen Erkrankungen blutbildender Zellen, wie z.B. Myelofibrose, entwickelt. Myelofibrose ist eine chronisch progressive Erkrankung, bei der bestimmte Zellen im Knochenmark ungehemmt wachsen. Dies hat Knochenmarksfibrose zur Folge, die mit der Aktivierung von JAK-2 Mutationen in Verbindung gebracht wird. TG101348 hat multizentrische klinische Studien der Phasen I und II bei Myelofibrose-Patienten durchlaufen. Zusätzliche klinische Studien sind für das zweite Halbjahr 2010 geplant.

Neben der Myelofibrose könnte TG101348 bei einer Reihe von Erkrankungen des blutbildenden Systems wirksam sein, wie beispielsweise der Polycythaemia Vera (PV), einer Blutkrankheit bei der das Knochenmark zu viele rote Blutkörperchen produziert. Derzeit gibt es weder zugelassene noch effektive Therapien zur Behandlung dieser so genannten myeloproliferativen Neoplasmen. Schätzungen zufolge sind rund 400.000 Patienten in den USA und Europa davon betroffen. 


Über myeloproliferative Neoplasmen

Zu den myeloproliferativen Neoplasmen gehört eine Gruppe von Erkrankungen einschließlich der Myelofibrose, Polycythaemia Vera und der Essenziellen Thrombocythaemia. Myelofibrose ist eine Krankheit, bei der das ungehemmte Wachstum eines krankhaften Stammzelltypus des Knochenmarks zu einer Fibrose führt. Polycythaemia Vera ist eine Blutkrankheit, bei der das Knochenmark zu viele rote Blutkörperchen produziert. PV kann sich außerdem in einer Überproduktion von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen äußern. Die Ursache vieler der mit PV assoziierten gesundheitlichen Risiken ist eine Verdickung des Blutes durch die Überproduktion roter Blutkörperchen. Essenzielle Thrombocythaemia (ET) ist eine chronische Erkrankung des blutbildenden Systems, die durch die Überproduktion von Blutplättchen durch die Megakaryozyten im Knochenmark gekennzeichnet ist. In manchen Fällen ist diese Erkrankung progressiv und kann sich zu einer Akuten Myeloischen Leukämie oder Myelofibrose entwickeln. 


Über TargeGen

TargeGen ist ein privates biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in San Diego, USA, das Kinase­hemmer auf Basis kleiner chemischer Wirkstoffmoleküle zur Behandlung bösartiger hämatologischer Erkrankungen und anderer Krankheiten entwickelt. Außer TG101348 hat das Unternehmen weitere Tyrosinkinasehemmer in der präklinischen Entwicklung. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.TargeGen.com

Über sanofi-aventis
Sanofi-aventis ist ein führendes, globales Pharmaunternehmen, das therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vertreibt, um das Leben der Menschen zu verbessern. Sanofi-aventis ist an den Börsen in Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) gelistet.

Zukunftsgerichtete Aussagen: 
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) wie im U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 definiert. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Tatsachen. Sie enthalten finanzielle Prognosen und Schätzungen und deren zugrunde gelegte Annahmen, Aussagen im Hinblick auf Pläne, Ziele, Absichten und Erwartungen mit Blick auf zukünftige Ereignisse, Geschäfte, Produkte und Dienstleistungen sowie Aussagen mit Blick auf zukünftige Leistungen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind grundsätzlich gekennzeichnet durch die Worte „erwartet“, „geht davon aus“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „schätzt“ und ähnliche Ausdrücke. Obwohl die Geschäftsleitung von sanofi-aventis glaubt, dass die Erwartungen, die sich in solchen zukunftsgerichteten Aussagen widerspiegeln, vernünftig sind, sollten Investoren gewarnt sein, dass zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind, von denen viele schwierig vorauszusagen sind und grundsätzlich außerhalb des Einflussbereiches von sanofi-aventis liegen und dazu führen können, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse und Entwicklungen erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Information und Aussagen ausdrücklich oder indirekt enthalten sind oder in diesen prognostiziert werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem die inhärenten Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung, der zukünftigen klinischen Daten und Analysen einschließlich Postmarketing, Entscheidungen durch Zulassungsbehörden wie die FDA oder die EMEA, ob und wann ein Medikament, ein Medizingeräte oder eine biologische Anwendung die Zulassung erhält, die für ein solches Entwicklungsprodukt beantragt wird, ebenso wie deren Entscheidungen hinsichtlich der Kennzeichnung und anderer Aspekte, die die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial solcher Produkte beeinträchtigen könnte, der Umstand, dass der kommerzielle Erfolg eines zugelassenen Produkts nicht garantiert werden kann, die zukünftige Zulassung und der kommerzielle Erfolg therapeutischer Alternativen genau wie die in den an die SEC und AMF übermittelten Veröffentlichungen von sanofi-aventis angegebenen oder erörterten Risiken und Unsicherheiten, einschließlich der in den Abschnitten „Zukunftsorientierte Aussagen“ und „Risikofaktoren“ in Formular 20-F des Konzernabschlusses von sanofi-aventis für das zum Geschäftsjahr mit Ende zum 31. Dezember 2009 angegebenen Risiken und Unsicherheiten. Soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernimmt sanofi-aventis keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen zu aktualisieren oder zu ergänzen.


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