Jeder Arzt - und auch onkologisches Fachpersonal - hat die Möglichkeit, sich für eine oder mehrere Arbeitsgemeinschaften oder Expertenkommissionen bei der Deutschen Krebsgesellschaft zu bewerben. Diese interdisziplinären Einrichtungen dienen dem Austausch und dem Fortschritt in der Krebsprävention und -therapie und sind für die Beteiligten die wohl intensivste Form der Fortbildung
(siehe Interview). Die Wissenschaftler und Ärzte der DKG arbeiten dabei eng verzahnt mit anderen Institutionen50-50_Selbsth_Dt. Krebsgesellschaft zusammen, so zum Beispiel auch mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.
Voraussetzung ist die Mitgliedschaft bei der DKG, und dazu ist zunächst die Empfehlung zweier Kollegen notwendig, die bereits der Krebsgesellschaft zugehören. Die Geschäftsstelle in Frankfurt ist aber jedem bei der Suche dieser zwei Befürworter behilflich und letztlich ist daran - nach Auskunft der zuständigen Stelle - noch keine Aufnahme gescheitert. Die Mitgliedspreise belaufen sich für nicht akademische Berufsgruppen auf 20 DM pro Jahr und für Studenten, AIP´ler, arbeitslose Ärzte und solche im Erziehungsurlaub auf 50 DM. Ärzte, Wissenschaftler, Psychologen und andere akademische Berufsgruppen zahlen 90 DM und leitende Ärzte oder Wissenschaftler sowie Niedergelassene oder Institutsleiter 180 DM jährlich. Ansprechpartnerin ist Frau Marx, Telefon (069) 630096-80/-85, E-Mail marx@krebsgesellschaft.de.
Im Zuge der Aufnahme bei der DKG kann sich der Interessent dann bei dem Verantwortlichen der entsprechenden Gruppe bewerben und es wird über seine Aufnahme entschieden. Die Aufnahmekriterien sind je nach AG sehr unterschiedlich und sollten direkt über die Mitgliederverwaltung der Krebsgesellschaft erfragt werden.
Derzeit bestehen folgende Arbeitsgemeinschaften bei der Deutschen Krebsgesellschaft:
Grundlagenforschung