Die Lehrgänge sind als weltweit anerkanntes, postpromotionelles Aus- und Fortbildungsprogramm für alle Ärztinnen und Ärzte gedacht, für die Bergsteigen ein Hobby ist und die fachlich an der Alpinsportmedizin, an der Bergrettungsmedizin, an der alpinen Hubschrauberrettung oder an der Trekking- und Expeditionsmedizin interessiert sind. Die Kurse finden im Rahmen eines dreiwöchigen Ausbildungsturnusses in Form eines Basislehrgangs, eines Winterlehrgangs und eines Sommerlehrgang statt. Ferner werden Speziallehrgänge für Expeditionsmedizin und Refresherkurse angeboten.
Die Standardlehrgänge können mit einer international anerkannten Diplomprüfung abgeschlossen werden. Alle Veranstaltungen bestehen aus folgenden Ausbildungselementen:
- Alpin- und höhenmedizinische Fachseminare
- Alpinmedizinische Praxisübungen
- Aus- und Weiterbildung im hochalpinen Bergsteigen.
Die Ausbildungsveranstaltungen verflechten alle bergmedizinischen Themenbereiche möglichst intensiv mit der Praxis des Winter- und Sommerbergsteigens. Die Ausbildung beginnt man üblicherweise mit dem Basislehrgang, der für jede alpinistische Könnensstufe offen ist, also auch für alpinistische Anfänger mit guter Kondition. Es ist aber auch ein Einstieg über den Winterlehrgang möglich.
Bedingung für die Teilnahme an allen Lehrgängen ist die Mitgliedschaft entweder bei der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin oder bei der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin. Die Kursgebühren liegen zurzeit zwischen 430 und 1.000 Euro. Termine, Veranstaltungsorte und genaue Kursbeschreibungen sind auf der Homepage unter
www.alpinmedizin.org/lehrgaenge zu erfahren sowie im Sekretariat der Internationalen Alpinärzteausbildung bei Prof. Dr. Franz Berghold, Salzburgerplatz 130, 5710 Kaprun (Österreich), Telefon: 0043-6547-8227, E-Mail:
bergi@sbg.at. Hier wird auch die Anmeldung entgegengenommen.