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Krisenintervention (KIT) für Angehörige
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18. Dezember 2006

KIT steht für Krisenintervention im Rettungsdienst. KIT-Mitarbeiter betreuen unverletzte Beteiligte und Angehörige bei schweren Unfällen und sonstigen Notfällen. Sie intervenieren unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis und wollen dadurch einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) vorbeugen. Wichtiges Ziel ist dabei, den Betroffenen zunächst Sicherheit und Halt zu vermitteln und dann ihre Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.

KIT ist nicht automatisch Bestandteil des Rettungsdienstes. In der Regel wird KIT von den Einsatzkräften vor Ort oder von der Rettungsleitstelle alarmiert. KIT hat einen eigenen Indikationskatalog, die häufigste Indikation ist die Betreuung von Angehörigen bei einem Todesfall, sei es nach erfolgloser Reanimation oder auch ohne Reanimation. 

Das erste KIT weltweit wurde auf Initiative des Münchener Diakon und Rettungsassistenten Andreas Müller-Cyran am 9. März 1994 im Arbeiter-Samariter-Bund gegründet. Auslöser war ein schwerer Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn, bei dem ein Kind getötet wurde und die unverletzten Eltern fast ohne jede Betreuung an der Einsatzstelle zurückbleiben mussten. Mittlerweile gibt es in vielen deutschen Städten Angebote dieser Art. 


Links zur Krisenintervention:


Stress bei der Unfallrettung
Krisenintervention (KIT) für Angehörige
Ergebnisse einer Screeningstudie - Burnout und sekundäre Traumatisierung im Rettungsdienst
Der Weg in die Traumatisierung
Intrusionen - Wenn quälende Erinnerungen immer wieder ins Bewusstsein drängen
Diagnostische Kriterien für die Posttraumatische Belastungsstörung
Interview: Einsatznachsorge im Privaten
Literatur und Internetadressen
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