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| Fachbücher |
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Gastpar, Heinz, Poehlke und Raschke: Glossar: Substitutionstherapie bei Drogenabhängigkeit
218 Seiten, Springer-Verlag Berlin-Heidelberg 2003, ISBN 3-540-43808-4, Preis: 22,95 Euro.
Alphabetisch geordnet findet der interessierte Leser hier kurz und bündig das Aktuellste zu allem, was mit der Substitutionstherapie zu tun hat, von der Abrechnung über die Drogenpolitik und die Polytoxikomanie bis zur Verordnung. Diagnostik und Therapie werden dabei ebenso berücksichtigt, wie die Pharmakologie der Drogen und Substitutionsmittel oder berufsrechtliche Fragen. Im Anhang sind die relevanten wissenschaftlichen Publikationen aufgelistet und (!) alle wichtigen Richtlinien sowie zahlreiche Muster für nötige Formulare und Vereinbarungen. Für die Praxis unentbehrlich.
Beubler und Haltmayer: Opiatabhängigkeit
Interdisziplinäre Aspekte für die Praxis
Springer-Verlag Berlin-Heidelberg 2003, 254 Seiten, ISBN 3-211-83793-0, Preis: 46,69 Euro.
Das Buch gibt einen aktuellen und praxisrelevanten Überblick zu den pharmakologischen, medizinischen, psychotherapeutischen sowie rechtlichen Grundlagen des Erkrankungsbildes.
Krausz, Haasen und Naber: Pharmakotherapie der Sucht
Karger Verlag 2003, 251 Seiten, ISBN 3-8055-7482-7, Preis: 48,00 Euro.
Das Buch erklärt, warum die psychopharmakologische Behandlung auch im Rahmen integrierter Therapieprogramme zentrales Element ist. Es reflektiert die aktuellen Tendenzen, stellt Entwicklungen zur Diskussion und gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der pharmakologischen Forschung und Therapie in diesem Bereich.
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| Internetadressen |
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| Informationen und Hilfe |
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Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) e.V. gibt Auskünfte an Hilfesuchende und Experten.
DHS, Postfach 13 69, 59003 Hamm, Telefon (02381) 9015-0, Internet s.o.
Die DHS ist ein Zusammenschluss der in der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe tätigen Verbände. Dazu gehören die freie Wohlfahrtspflege, Selbsthilfe- und Abstinenzverbände sowie öffentlich-rechtliche Träger der Suchthilfe. Im Telefonbuch sind die örtlichen Beratungsstellen unter Stichwörtern wie "Suchtberatungsstelle", "Psychosoziale Beratungsstelle" oder "Jugend- und Drogenberatungsstelle" zu finden. Ansonsten natürlich auch unter den Trägerorganisationen wie Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband usw.
Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) bietet übergreifende Informationen zu Selbsthilfegruppen. Wilmersdorfer Str. 39, 10627 Berlin, Telefon (030) 31 01 89 60, www.nakos.de.
Wer sich direkt an das Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung wenden will, findet die Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, in der Mohrenstr. 62, 10117 Berlin, www.drogenbeauftragte.de.
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| Wo gibt es qualifizierte Suchtkliniken? |
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Die Suche nach einer qualifizierten Suchtklinik erweist sich für den niedergelassenen Arzt, der bislang wenig mit Suchtpatienten zu tun hatte, als nicht ganz einfach. Nicht dass es Deutschland an guten Zentren zur Entgiftung oder Substitution opiat-/opioidabhängiger Patienten mangelt, doch niemand will hier eine qualitative Beurteilung abgeben. Und das aus gutem Grund: Weder die Größe eines Zentrums noch die Liste seiner Angebote entscheidet über die Qualität. Eine Bewertung in dem Sinne ist definitiv nicht möglich. Außerdem wird regional behandelt, da es nicht sinnvoll ist, den Suchtpatienten völlig aus seinem Umfeld zu reißen. So erfolgt die Vermittlung in der Regel über die regionalen Suchtberatungsstellen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren verschickt auf Anfrage ebenfalls Listen zu regionalen Kliniken. Auf der Homepage der DHS gibt es ferner eine Suchmaschine zu diesem Zweck.
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