Obwohl jeder Notarzt in der Lage sein muss, ein EKG zu interpretieren, gibt es doch Grenzbefunde, bei denen es sinnvoll sein kann, einen Kardiologen konsiliarisch hinzuzuziehen. Diese können beispielsweise dann gegeben sein, wenn sich die Frage nach einer präklinischen Lyse stellt.
In mehreren Projekten in Deutschland werden derzeit Geräte und Konzepte zur EKG-Übertragung getestet. Die Münchner Berufsfeuerwehr rüstet beispielsweise ihre Notarztfahrzeuge mit dem Gerät "Lifepak 12" von Medtronic aus. Die Notärzte können damit ein EKG an eine der kardiologischen Intensivstationen in München übertragen. Bewährt hat sich dies vor allem, um dort die Therapie des Patienten vorzubereiten und beispielsweise das Katheter-Interventionsteam zu alarmieren.